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Beim Anglertreff der Vereine des LAV Sachsen-Anhalt wurde der von FTM unterstützte AV Nienburg überzeugender Sieger. Dennis Kuhfuß und Robert Grabowski waren dabei und berichten über die Erfolgstaktik der Siegermannschaft. 

Mitte Juni war es wieder so weit und der LAV-Anglertreff Stand vor der Tür, neben dem DASV-Anglertreff eines der interessantesten Veranstaltungen im Friedfischsektor in Sachsen-Anhalt. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hieß es, das Equipment wieder zu entstauben und die Ruten flott zu machen. Geangelt wurde am Elbe-Havel-Kanal in Parey. Wir traten als Team des AV Nienburg an, natürlich mit voller Unterstützung durch die Firma Fishing Tackle Max.

Aus verschiedenen Gründen konnten wir leider nicht mit der gesamten Mannschaft anreisen und hatten auch nur den Freitag als Trainingstag eingeplant. Pünktlich um 8 Uhr morgens trafen wir uns am Wasser (Johannes Böhm, Lukas Keck, Jonas Keck, Max Günther und Robert Grabowski). Schnell wurden verschiedene Taktiken besprochen, die sich in der Vergangenheit bewährt hatten, um anschließend Futter und Köder vorzubereiten und die Angelplätze aufzubauen. Um 10 Uhr begannen wir gemeinsam zu angeln. Gefischt wurde mit Kopfrute und Matchrute. Im Laufe des Trainings stellte sich heraus, dass man überall Fische fangen konnte, Grundeln auf der kurzen Spur und Weißfische auf der 13m- Bahn sowie auf der Matchrute. Wir konnten Gewichte zwischen 2 und 5 kg fangen. 

Zum Nachmittag hieß es dann noch ein oder zwei Montagen sowie ein paar Haken zu binden, um bestens vorbereitet ins Wochenende zu starten. An der Unterkunft angekommen wurden Futter und Köder für Samstag vorbereitet. Dabei setzen wir auf nachfolgenden Mix:

Futter pro Person und Tag:

  • 1,5 kg Worldchampion Brassen
  • 1,5 kg Euromastermix Roach
  • Schwarze Futterfarbe 
  • 6 L schwere Erde

Köder pro Person und Tag:

  • 0,5 L Caster
  • 0,5 L Mückenlarven
  • 0,25 L Pinki
  • 0,5 L Würmer

Zum Abendessen kam noch Maik Eggert mit zum Team hinzu. 

Jetzt wurde der Tag im gemütlichen Beisammensein ausgewertet und die Taktik für den ersten Tag besprochen. Ziel war es, auf allen drei Bahnen Fische zu fangen, sofern dies möglich sein sollte. Es stellte sich heraus, dass ein sauberer Untergrund die Voraussetzung für Weißfische ist. Da dieser erfahrungsgemäß nicht überall im Pareyer Kanalabschnitt gegeben ist, hieß es sich beim Loten Zeit zu lassen, um die richtige Entscheidung zu treffen. 

Die Lose am ersten Tag ergaben nachfolgende Plätze:

  • Jonas Keck: A9 
  • Johannes Böhm:  B4
  • Lukas Keck: C2
  • Maik Eggert: D7
  • Max Günther: E9 

Die Erkenntnisse von Freitag spiegelten sich am ersten Tag wieder. Es konnten grundsätzlich überall Weißfische gefangen werden, wenn auch nicht immer in großen Mengen. Es zeichnete sich ab, dass die Matchrute die etwas besseren Fische brachte. Nach dem ersten Tag hatten wir nachfolgendes Ergebnis:

  • Jonas Keck: PZ: 4 
  • Johannes Böhm:  PZ: 2 
  • Lukas Keck: PZ: 3 
  • Maik Eggert: PZ: 1 
  • Max Günther: PZ: 1 

Damit hatten wir nach dem ersten Tag 11 Punkte und lagen in Führung, die zweite Mannschaft hatte 14 Punkte, die dritte 22 Punkte. 

Für den Sonntag entschieden wir uns in Sachen Futter und Köder nichts zu verändern, jedoch beim Angeln mehr auf die Matchrute zu setzen. 

Die Lose am zweiten Tag ergaben nachfolgende Plätze:

  • Jonas Keck: A6
  • Johannes Böhm: B3
  • Lukas Keck: C8
  • Maik Eggert: D3
  • Max Günther: E3 

Wie sich heraus stellte, war die Entscheidung mit der Matchrute goldrichtig. Wir angelten mit einem leichten Zoomer auf 20-25 m und konnten viele Weißfische fangen. Wichtig war genaues Füttern und platziertes angeln. 

Ergebnisse Tag 2:

  • Jonas Keck: PZ: 1 
  • Johannes Böhm:  PZ: 1 
  • Lukas Keck: PZ: 1
  • Maik Eggert: PZ: 1 
  • Max Günther: PZ: 1 

Mit der Idealplatzziffer 5 beenden wir somit den zweiten Tag und gewannen den LAV-Anglertreff Vereine in Sachsen-Anhalt. Im Einzel gewannt Max Günther vor Maik Eggert und Johannes Böhm.

Ein großes Dankeschön möchte die Mannschaft noch einmal an FTM-Chef Diethard Schmiedecke richten, der wieder bestes Futter und beste Köder zur Verfügung gestellt hat. 

 

 

Dennis Kuhfuß & Robert Grabowski