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Jungangler Nikita Schönhals hat die FTM Virus XP3 einem umfangreichen Test unterzogen. Dabei zeigte sich, dass die Spoonrute enorme Kraftreserven für größere Fische und größere Köder besitzt. Mehr dazu lesen Sie in Nikitas Bericht.

In den letzten drei Monaten habe ich die Virus XP3 aus dem Hause Fishing Tackle Max sehr häufig im Einsatz gehabt. Konkret handelte es sich um die 2 Meter lange Version mit einem Wurfgewicht von 1 bis 8 Gramm.

Das Wurfgewicht erschien mir am Anfang etwas zu schwer, da ich sonst am Forellensee hauptsächlich Spoonruten verwende, mit denen maximal 5 Gramm geworfen werden können. Jedoch stellte sich heraus, dass der Kohlefaserblank der XP3 sehr feinfühlig ist und man auch mit den leichtesten Spoons und kleinsten Tungstengewichten eine sehr gute Kontrolle über den Köder hat. Jedoch ermöglicht es das Wurfgewicht auch einen etwas schwereren Köder auszuwerfen, wenn man an größeren Seen angelt und die Fische etwas weiter draußen stehen. Ich kann allgemein sagen, dass die Rute sich sehr gut auflädt und die Köder weit rauskatapultiert.

Die Aktion der XP3 ist semiparabolisch und damit genau richtig für Angler, die nicht so gerne mit extrem weichen Ruten angeln. Weiterhin möchte ich erwähnen, dass die Rute durch den komfortablen Griff sehr gut in der Hand liegt.

Ich habe die XP 3 auch beim Barschangeln eingesetzt und war begeistert. Mit leichtesten Jigköpfen war jeder Bodenkontakt und natürlich auch jeder feine Barschbiss hervorragend zu spüren. Abschließend möchte ich das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis dieser FTM-Rute loben. Sie stellt für Einsteiger und fortgeschrittene Angler gleichermaßen ein tolles Produkt dar.

 

Nikita Schönhals