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Knapper hätte es bei der Vergabe des Edelmetalls beim Abschlussevent der Tubertini Feeder Challenge 2014 kaum zugehen können. Sowohl im Bereich der Mannschaften, als auch im Bereich der Tandems spielten sich am vergangenen Wochenende in Sand am Main wahre Dramen ab. Doch der Reihe nach...

Bereits einige Tage vor den zwei Durchgängen des Abschlussevents der von Fishing Tackle Max unterstützen Tubertini Feeder Challenge konnten einige der teilnehmenden Mannschaften an den Vereinsgewässern des Sportanglervereins Sand am Main e.V. ausgemacht werden. Futtersorten wurden getestet, das Gerät abgestimmt und ganz nebenbei die Vorzüge der Angelei in fränkischen Gefilden genossen. Die Fangmeldungen aus den auserkorenen Sektoren am Campingplatz und im Altmain waren dann auch durchwegs gut und so konnte man sich auf ein schönes Angeln unter gleichgesinnten Feederanglern aus Nah und Fern freuen. Kein Wunder, dass schon vor dem ersten Durchgang jedes der 24 eingeladenen Teams voller Tatendrang und Vorfreude auf die bevorstehenden 10 Stunden Angelzeit war. Gut, nicht nur die Aussicht auf die ein oder andere Sand-Brasse, sondern sicherlich auch die Freude auf das am Abend des Events anstehende Abschluss-Buffet wird seinen Teil dazu beigetragen haben. Soweit es die Angelei betrifft, sollte sich dann doch recht schnell zeigen, dass der Fischfang in Sand am Main an diesem Wochenende beileibe kein Selbstläufer werden würde. Statt grobem Geschirr musste man mit filigranem Equipment an die Sache herangehen, wollte man am Ende nicht die Chance auf ein volles Keschernetz verstreichen lassen.

Schon nach dem ersten Tag zeichnete es sich ab, dass Ortskenntnis wohl der Schlüssel zum Erfolg werden würde. Kein Wunder, dass das örtliche Team “Brassenfreaks Sand am Main 2″ das Klassement anführte. Doch dicht dahinter lauerten die Sand am Main-Dauergäste der Teams “FTM/Tubertini Germany 1″ und “FTM/Tubertini Germany 2″ und wollten am folgenden Tag natürlich alles geben, um sich den begehrten Wander-Pokal der TFC zu sichern. Bei den Tandems sicherten sich jeweils die Teams “Bougé/Hornung” (FTM/Tubertini Germany 1) und “Fritsche/Koschnick” (FTM/Tubertini Rheinland) die Anerkennung der übrigen Teilnehmer mit den größten Fanggewichten aus den zwei Sektoren.

Am frühen Morgen des Sonntags sollte es dann ans Eingemachte gehen. Besondere Spannung bot dabei die Konstellation im Teilsektor “Campingplatz 1″, in dem alle drei führenden Teams mit jeweils einem Tandem vertreten waren. Ein spannender und offener Schlagabtausch entbrannte, sodass man am Ende als Betreuer kaum noch den Überblick behalten konnte, wer am Ende die Nase vorn haben würde. Ähnlich prickelnd ging es im Sektor am Altmain zur Sache. Hier mussten die wenigen Bisse unbedingt umgesetzt werden, wollte man am Ende ein gutes Resultat zu Wege bringen. Stur auf Brassen zu angeln oder sich ausschließlich auf Kleinfisch zu verlassen brachte hier keinen Erfolg. Viele Teams führen daher zweigleisig und lange Zeit war das Rennen offen.

Mit Verlauf der Angelzeit wurde im Bereich des Campingplatzes deutlich, dass die niedrigeren Nummern in Richtung Mainzulauf am Abschlusstag wohl im Vorteil sein würden, was die Fischgröße anging. Wenig erstaunlich, dass sich hier am Ende das Tandem Patrick Jonaschek/Dennis Blanken (A 02) mit Tandem Julian Feuerlein/Udo Paffrath (A 01) ein spannendes Duell lieferten. Währenddessen rechnete man auch im Altmain mit einem Durchmarsch von den kleinen Nummern des Sektors wie am Tag zuvor. Doch die Fische zeigten sich am Abschlusstag besonders launisch und so konnte man am Ende in jeden der Teilstücke den ein oder anderen Großfisch, wohl aber jede Menge an Kleinfisch erbeuten. Letzen Endes setzte sich im Rennen ums Edelmetall im Bereich der Tandems das Duo Matthias Weigang/Tobias Klein (FTM/Tubertini Germany 1) durch. Beide hatten am Abschlusstag ihren Sektor “Altmain” mit über 10 Kilogramm Fanggewicht für sich entschieden und damit die Gold-Medaille des Events sicher. Dahinter freuten sich mit der gleichen Platzziffer, jedoch deutlich weniger Gesamtfanggewicht die lokalen Tandems Julian Feuerlein/Udo Paffrath (Brassenfreaks Sand am Main 2), sowie Detlef Schmitt/Peter Deschner (Brassenfreaks Sand am Main 2) über die restlichen Plätze auf dem Siegerpodest. Auf dem vierten Rang landete schließlich Toni Bougé/Dietmar Hornung (FTM/Tubertini Germany 1), während sich Patrick Jonaschek/Dennis Blanken (FTM/Tubertini Germany 2) über den fünften Rang freuen durften.

Wenngleich sich die Entscheidung bei den Tandemteams am Altmain vollzog, sollte die Entscheidung im Rennens um die Mannschafts-Medaillen jedoch am Sektor “Campingplatz” fallen. Dort sicherten sich Jonaschek/Blanken den Sektorensieg und hatten damit ihren Teil dafür getan, um ihr Team “FTM/Tubertini Germany 2″ vielleicht noch etwas nach vorne zu katapultieren. Doch am Ende sollte es lediglich für die Bronze-Medaille reichen und so sollte es auf die Lokalmatadoren der “Brassenfreaks Sand am Main 2″ und den Mannen des Team “FTM/Tubertini Germany 1″ ankommen. Das Zünglein an der Waage waren schließlich ganze 76 Gramm (!), welche am Ende dem Team des ausrichtenden Vereins den verdienten Triumph bescherten. Doch auch das zweitplatzierte Team aus dem Hause Fishing Tackle Max hatte allen Grund zur Freude des Ausgangs bei dem Mannschafts-Feeder-Event schlechthin in Deutschland.

Auch Chef-Organisator Matthias Weigang zeigte sich nach dem Abschluss der TFC 2014 zufrieden: “Durch die Angeln der TFC konnten wir in diesem Jahr nicht nur etliche gemeinsame Stunden am Wasser mit Gleichgesinnten verbringen, sondern vor allem den ausrichtenden Vereinen unsere Beiträge zur Hege ihrer Vereinsgewässer leisten. Was wollen wir als naturverbundene Angler mehr? Gut, ich bin natürlich auch nicht traurig darüber, dass unsere Teamangler in diesem Jahr derart gut abgeschnitten haben. Speziell zum Abschlussfischen bleibt die Erkenntnis, dass Events in Sand am Main stets ein besonderes Erlebnis ist. Nicht nur wegen den tollen Gewässer, sondern vor allem aufgrund der zahlreichen Helfer und Vereinsmitglieder, dank derer jedes Event zu einem Erfolg auf ganzer Linie wird.”

Die Antwort auf die Frage, was beim diesjährigen Abschlussevent den Unterschied machte, ist nach Matthias Weigang recht einfach: “Am Ende zeigte sich, dass Ortskenntnis und eine geschlossene Mannschaftsleistung die Grundsteine des Erfolg der besten Teams waren. Für mich zählte die richtige Taktik und das richtige Futter allerdings ebenfalls zu den Erfolgsfaktoren dieses Wochenendes. Bereits am ersten Tag zeigte sich so, dass unsere Futterwahl für das “FTM Black Competition Mix” mit Zugabe von 20 Prozent “FTM Volumenwaffel” und 10 Prozent “FTM Birdfood BF1 Spezial Feed Mix Rot” die richtige war und die diesmal sehr kleinen Brassen und Rotaugen im Sektor Campingplatz besonders effektiv ansprach. Daneben konnte sich das neue “FTM Sweet Fishmeal”-Futter als Garant für die mittleren Brassen im Altmain bewähren und brachte mir schöne Brassen ins Netz. Ein besonderes Futter auf Fischmehl-Basis mit den gewissen Extra-Kick durch eine süße Grundnote, welches gezielt für den Einsatz im herkömmlichen Futterkorb gedacht ist. Darüber hinaus sorgte das altbekannte “FTM Dark Mix” mit 20 Prozent “FTM Volumenwaffel” und einer Messkappe “FTM Bait Booster Rotauge” dafür, dass die wählerischen Rotaugen sich auf dem Futterplatz von Tobi ein Stelldichein gaben.”

Alles in allem stand damit für Fishing Tackle Max erneut ein Event zu Buche, an welches man sich auch in Zukunft noch gerne zurückerinnern wird.